OpenAI hat Ads in Europa gelauncht
Aber wer darf eigentlich Advertisen, wo dürfen Ads ausgespielt werden, und wie funktioniert das Ganze? Lies weiter, um mehr zu erfahren.

Aber wer darf eigentlich werben, wo dürfen Ads geschaltet werden, und wie läuft das Ganze ab? Lies weiter, um mehr zu erfahren.
OpenAI hat eine ziemlich detaillierte Ads Policy, die zuletzt am 10. August 2026 aktualisiert wurde.
Kurz & knackig
Es gibt zwei verschiedene Ebenen von Restrictions:
Die Arten von Ads, die gebucht werden können.
Die Conversational Contexts, in denen Ads überhaupt erst ausgespielt werden dürfen.
🟢 Kategorien, die generell eligible sind
In der aktuellen Phase konzentrieren sich ChatGPT Ads primär auf:
Konsumgüter und Haushaltsprodukte
Lifestyle
Lokale Services
Travel und Experiences
Digitale Produkte
Education
In manchen Fällen approved OpenAI auch Advertiser aus den Bereichen Finanzen, Gesundheit/Medizin und Legal Services. Diese werden jedoch individuell gereviewt und sind keine generell offenen Kategorien.
🔴 Verbotene oder stark restricted Kategorien
Zu den wichtigsten gehören:
Politik – einschließlich Kandidaten, Parteien, Wahlen, Referenden und politischem Lobbying
Alkohol und Tabak oder Nikotin
Gambling – einschließlich Casinos, Wetten, Lotterien und Poker
Adult Content und Dating
Sexuelle Produkte und Dienstleistungen
Cannabis, Psychedelika und andere Drogen
Waffen
Betrug und irreführende Finanzangebote
Plagiate und gefälschte Waren
Unbelegte Health- und Wellness-Claims
Bestimmte medizinische Produkte und Behandlungen
Legal Services
Einzelne Job-Listings
Einzelne Immobilien-Listings
Content mit expliziter Gewalt oder eindeutig sexuellem Material
Es gibt allerdings ein paar Nuancen. Unterwäsche und Bademode können beispielsweise in einem konventionellen Retail- oder Fashion-Kontext erlaubt sein. Ein Casino-Resort kann potenziell einen Hotelaufenthalt bewerben, solange nicht das Gambling im Vordergrund steht.
🚫 Konversationen, in denen keine Ads ausgespielt werden
Das Ad Placement ist mindestens genauso wichtig.
OpenAI stellt klar, dass Ads nicht in Unterhaltungen eingeblendet werden, bei denen es um sensible Themen geht, wie zum Beispiel:
Persönliche Gesundheit und Mental Health
Suizid und Selbstverletzung
Politik
Kinder und Child Safety
Sexueller oder expliziter Content
Waffen
Terrorismus
Hate Speech und Belästigung
Cyber-Mobbing
Betrug
Illegale Aktivitäten
Privacy und Datenschutz
Gefährliche Aktivitäten
Sensible oder emotional verletzliche Situationen
Das bedeutet: Eine an sich zulässige Ad kann aus einer bestimmten Konversation ausgeschlossen werden, weil der Context zu sensitiv ist.
Aus Sicht der Advertiser
Ein wichtiges Detail ist, dass OpenAI die gesamte Ad Experience bewertet – und nicht nur das Ad Creative selbst. Auch die Landingpage ist Teil des Reviews.
Eine Ad, die für sich genommen compliant wirkt, kann daher abgelehnt werden, wenn ihre Landingpage zu Content führt, der in eine verbotene Kategorie fällt.